Idefix und Paula auf Reisen

Idi und Paula auf Reisen, HerrbilderJa, wir haben hier jetzt mal das Ruder übernommen, und das in zweifacher Hinsicht. Zum einen hat sich hier in der letzten Zeit ziemlich wenig getan, so dass Paula und ich mal etwas aus unserer Sicht beitragen möchten. Zum anderen haben wir unsere Fütterer endlich davon überzeugen können, etwas ruhiger und naturnäher zu urlauben, so dass auch wir die Zeit mehr genießen können. Also frei nach dem Motto: Ruhiger, langsamer, einfacher!

Angefangen hat alles zu Pfingsten: Freunde hatten zu einem Kurzurlaub nach Böhmen eingeladen. Ziel war eine kleine aber feine Pension am Stausee Hracholusky, ca. 300 km von unserem Zuhause entfernt.
Die Routenplanung ließ zwei Optionen zu. Entweder schnell und nahezu reizlos über die Autobahnen oder gemächlich durch die Natur über Landstraßen. Die Entscheidung fiel zugunsten der Landstraße: hier ist man zwar langsamer unterwegs, fährt aber dafür ohne Umwege und sieht eine Menge. Allerdings haben die Fütterer mit der Option Landstraße auch gleich die Wahl des fahrbaren Untersatzes verbunden.

Bisher waren wir auf unseren Touren immer mit dem geräumigen Volvo unterwegs. Hier haben wir jede Mange Platz: neben uns beiden und unseren Futter- und Spielzeugtaschen passte meist auch noch eine Reisetasche der Zweibeiner in den Kofferraum. Diesmal aber sollten wir im Smart reisen, in einem Zweisitzer!!! Den haben wir höchstens zu Kurzfahrten in den nächsten Wald benutzt!
Aber die Zweibeiner hatten sich festgelegt. Auf unseren größeren Reisen durch Großbritannien und Frankreich hätten sie schließlich auch immer wieder Urlauber mit den kleinen Stadtflitzern gesehen. Aber dass diese eigentlich nur zum Brötchenholen unterwegs waren und ansonsten der Smart im Heck eines Riesenreisemobils verschwindet, wurde gekonnt ignoriert!

Am Samstag früh halb acht ging es los: Bälle suchen, Spielzeugtasche anwedeln, Futtertasche prüfen, Hundegeschirre und Leinen bereitlegen. Paula trabte hoffend aber doch vergebens zum Volvo während ich den Smart prüfend umrundete. In den großen Kofferraum des V70 kann ich ganz allein springen, da kenne ich nix! Aber der Smart ist so hoch, dass ich es alleine nicht schaffe. Aber dafür gibt es ja helfende Hände! Oben angekommen, staune ich nicht schlecht: neben uns stehen unsere zwei Taschen übereinander und zwischen dem Fahrersitz und der Kofferraumfläche klemmt der Rucksack der zweibeinigen Daumenträger! Wie geht das denn? Später erfahre ich durch Belauschen, dass man ja unheimlich Gepäck sparen kann, wenn man statt Zahnpastatuben, Duschbad- und Shampooflaschen einfach Zahnputztabletten und handgefertigte Pflegeprodukte einer britischen Firma nutzt, die mit Lus beginnt und mit h endet. Naja, soll mir egal sein! Wir zwei putzen keine Zähne und statt Handtücher zu benutzen, wälzen wir uns lieber auf einem frisch bezogenen Bett!

Wir und unser treuer Smart, Herrbilder

Wir und unser treuer Smart bei einer der zahlreichen Pipipausen.

Also ging es doch unerwartet gemütlich los. Wir hatten genug Platz, ich konnte dem Fahrer leise ins Ohr schniefen und Paula hatte genügend Zeit, unterwegs die Vierbeiner zu zählen. Auf der Landstraße machte der Smart eine richtig gute Figur. Er ist schnell und flitzt behände um die Kurven. Wir werden beim Ausscheren oder Abbiegen nicht umgeworfen und auch von Übelkeit keine Spur! Das Fahren über Land mit einem Smart geht richtig zügig und bietet noch einen weiteren ganz entscheidenden Vorteil. Egal, wie klein die Wald- und Feldwege auch sind – ein Smart passt auf jeden Fall. Einmal kurz die Zweibeiner anquietschen und schon biegen wir zur Pipipause ab, herrlich!

Die anderen Tourteilnehmer sind zur selben Zeit zu Hause losgefahren und fahren unterschiedliche Strecken. Die SUV-Fahrer haben uns versprochen, unser Mittagessen am Ziel warm zu halten, nur vor Einbrechen der Dunkelheit sollten wir doch bitte da sein …

Etwa fünf Kilometer vor dem Ziel rätseln unsere Daumenträger, wo denn unsere Begleiter inzwischen sind. Bei den unterschiedlichen Fahrtrouten und diversen Kaffee- und Tankpausen könnte das Feld ganz schön verteilt sein. Doch auf einer längeren Geraden hat das Raten ein Ende: am Anfang der Landstraße fahren zwei unserer Begleiter. Der Smart ist also keineswegs der langsamste! Nach 298 Kilometern treffen drei zur gleichen Zeit am selben Ort gestartete Autos am selben Ziel ein.

Alles in allem war die Fahrt ein richtig tolles Erlebnis! Mit dem neuen Smartmodell wären wir bestimmt noch komfortabler gereist. Die Zweibeiner denken nämlich gerade über einen neuen Smart Forfour nach und haben bereits vor zwei Monaten im Rahmen einer Kundenzufriedenheitsbefragung nach einer Probefahrt gefragt. Aber leider ohne Erfolg: die Umfrage wird bestimmt noch im Smart Center Erfurt ausgewertet. Aber dann!

So, Paula übt schon für unsere nächste Tour und ich ruhe mich jetzt erstmal richtig aus!

Bis bald!
Euer Idi


(Fortsetzung folgt …)

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4 Kommentare zu “Idefix und Paula auf Reisen

  1. Pingback: Die Zauberin aus E | Herrn Bilders Blog

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